Asbest-Test Schweiz
Stopp bei Asbestverdacht –
Schützen Sie sich und Ihr Umfeld
Asbest ist ein unsichtbares Risiko, das in vielen älteren Gebäuden verborgen lauert. Ob in Dämmmaterialien, Bodenbelägen oder Dachisolierungen – Asbest kann Ihre Gesundheit erheblich gefährden, wenn es freigesetzt wird. Ein professioneller Asbesttest ist der erste Schritt, um mögliche Gefahren zu erkennen und zu beseitigen. Für den Asbesttest bieten wir Ihnen zwei unkomplizierte Möglichkeiten: eine Vor-Ort-Analyse durch Experten oder ein praktisches Selbsttest-Kit.
Asbest-Test machen lassen
Für maximale Sicherheit und Klarheit
Asbest-Test selbst machen
Für einfache Materialproben selber testen
Mit Schutzausrüstung und Anleitung
Für einfache Materialproben
Kein Schadstoffbericht
Auf eigene Verantwortung
STOPP bei Asbest – Warum ist Asbest so gefährlich?
Die unsichtbare Gefahr in Ihrem Zuhause
Asbestfasern sind mikroskopisch klein und unsichtbar für das blosse Auge. Einmal eingeatmet, setzen sie sich tief in der Lunge fest und können über Jahre hinweg schwere Erkrankungen auslösen. Vor Renovationsarbeiten ist es somit besonders wichtig, einen Asbesttest zu machen – ohne Schutzmassnahmen und Klarheit kann dies sowohl für Bewohner als auch Bauarbeiter gravierende Folgen haben.
Welche Gesundheitsrisiken bestehen?
- Lungenkrebs: Langfristige Exposition gegenüber Asbest kann Lungenkrebs verursachen. Dies ist eine der gefährlichsten Folgen, da die Symptome oft erst Jahrzehnte später auftreten.
- Asbestose: Eine fortschreitende Lungenerkrankung, bei der das Gewebe vernarbt und die Atmung erheblich erschwert wird.
- Pleurakrebs (Mesotheliom): Eine seltene, aber hochgradig gefährliche Krebserkrankung der Lungen- oder Bauchfellhaut, die fast ausschliesslich durch Asbest verursacht wird.
Welche Materialien sind besonders gefährdet?
Asbest ist nur für erfahrene Experten von Auge zu erkennen. Deshalb ist eine Analyse über ein Labor essenziell. Besonders oft kommt Asbest in folgenden Bauteilen vor:
- Alte Dämmstoffe
- Vinylbodenbeläge und Fliesen
- Dachplatten und Fassadenverkleidungen
- Rohrisolierungen und Heizungsanlagen
- Elektrische Anlagen (Sicherungskästen)
- Fenster- und Plattenkleber
Wie schützt uns der Staat und welche Gesetze gelten in der Schweiz?
In der Schweiz gibt es klare Gesetze und Vorschriften zum Schutz der Bevölkerung vor den Gefahren von Asbest. Der Staat hat strenge Regelungen erlassen, um sicherzustellen, dass Asbest in Gebäuden ordnungsgemäss behandelt wird. Hier sind einige wichtige Punkte und Gesetze, die in der Schweiz gelten:
1. Verbot von Asbest (seit 1990)
Asbest wurde in der Schweiz 1990 komplett verboten. Das bedeutet, dass seither kein Asbest mehr in Bau- oder anderen Materialien verwendet werden darf. Dieses Verbot basiert auf der Erkenntnis, dass Asbestfasern schwere gesundheitliche Schäden verursachen können, insbesondere Lungenkrebs, Asbestose und Mesotheliom.
2. Bauarbeitenverordnung (BauAV)
Die Bauarbeitenverordnung regelt die Sicherheit bei Bauarbeiten und betrifft alle Bauprojekte, bei denen ein Risiko für das Freisetzen von Asbest besteht. Dies betrifft vor allem Umbauten und Sanierungen älterer Gebäude. Sie verpflichtet Bauherren und Unternehmen, vor Beginn der Arbeiten zu prüfen, ob gefährliche Stoffe wie Asbest vorhanden sind, und entsprechende Schutzmassnahmen zu ergreifen.
3. SUVA-Vorschriften
Die Schweizerische Unfallversicherungsanstalt (SUVA) gibt spezifische Richtlinien heraus, wie mit Asbest umgegangen werden soll. Dazu gehören:
- Vorschrift 337.1: Diese Vorschrift beschreibt detailliert, wie Arbeitgeber ihre Angestellten vor Asbest schützen müssen. Dazu gehören Schulungen, die Bereitstellung von Schutzkleidung und Atemschutz sowie die ordnungsgemässe Entsorgung von asbesthaltigen Materialien.
- Richtlinie für Arbeiten an Asbest: Diese Richtlinie legt fest, welche Sicherheitsmassnahmen getroffen werden müssen, wenn in einem Gebäude Asbest gefunden wird. Dazu gehört die Abgrenzung von Gefahrenbereichen und der Einsatz von Spezialfirmen für den sicheren Rückbau.
4. Umweltschutzgesetz (USG)
Das Umweltschutzgesetz ist ebenfalls relevant im Zusammenhang mit Asbest. Es verpflichtet Unternehmen und private Haushalte dazu, umweltgefährdende Stoffe fachgerecht zu entsorgen. Bei Asbest bedeutet das, dass nur spezialisierte Betriebe mit der Entfernung und Entsorgung betraut werden dürfen, um eine Freisetzung der Fasern zu verhindern.
5. Abfallverordnung (VVEA)
Die Verordnung über die Vermeidung und Entsorgung von Abfällen (VVEA) regelt die Entsorgung von asbesthaltigen Materialien. Diese dürfen nicht einfach in den normalen Abfall gelangen, sondern müssen in dafür vorgesehenen Deponien entsorgt werden, die sicherstellen, dass keine Asbestfasern in die Umwelt gelangen.
6. Kontroll- und Meldesysteme
In der Schweiz gibt es spezielle Meldestellen, bei denen verdächtige Fälle von Asbestvorkommen gemeldet werden können. Zudem besteht eine Meldepflicht für Unternehmen, wenn sie auf Asbest stossen. Das Ziel ist es, dass Sanierungsarbeiten nur unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen durchgeführt werden.
Fazit:
Der Staat sorgt durch Gesetze, Verordnungen und Aufklärung dafür, dass Asbest in der Schweiz kontrolliert und sicher gehandhabt wird. Die strengen Vorschriften sind darauf ausgelegt, die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen und sicherzustellen, dass bei Sanierungen oder Abbrüchen keine gefährlichen Asbestfasern freigesetzt werden.
Achten auch Sie auf die Gesundheit und die Umwelt und schaffen Sie Klarheit rund um Asbest mit einem Asbest-Test.
Schritt-für-Schritt: So funktioniert ein professioneller Asbesttest
Unser Ablauf ist transparent und sorgt dafür, dass Sie von Anfang an gut in formiert sind. So gehen wir vor:
Nutzen Sie unser Formular, um eine unverbindliche Offerte für eine Vor-Ort-Analyse
Wir kontaktieren Sie zur Schärfung Ihrer Anfrage, Beratung und Terminplanung.
Wir kommen zur Entnahme der Probe zu Ihnen und prüfen auch gemeinsam, ob weitere Proben relevant wären.
Die entnommenen Proben werden in einem spezialisierten Labor getestet. Hierbei wird überprüft, ob Asbestfasern in den Materialien vorhanden sind.
Innerhalb weniger Tage erhalten Sie einen detaillierten Bericht, der Ihnen hilft, die richtigen nächsten Schritte zu planen.
Das Asbesttest-Kit – Ihre kostengünstige Alternative
Wenn die Probe einfach zu entnehmen ist (z.B. eine Eternit-Platte), können Sie mit unserem Asbest-Kit sicher eine eigene Materialprobe einschicken. Sie werden das Resultat direkt per Mail zugeschickt erhalten mit einem Laborbericht. Dieser eignet sich lediglich zur Bestimmung des Asbestbefunds in einer Materialprobe – der Laborbericht ersetzt nicht den vorgeschriebenen Schadstoffbericht für Baugesuche. Zudem müssen Sie sich über die eigene Verantwortung im Klaren sein. Nur unter Berücksichtigung der Sicherheitsanweisungen ist eine Probeentnahme sicher.
Häufige Fragen zu Asbesttests
Wie lange dauert es, bis ich das Testergebnis erhalte?
Das hängt von der gewählten Methode ab. Bei einer Vor-Ort-Analyse können Sie das Ergebnis innerhalb von 3-5 Werktagen erwarten, da auch ein Schadstoffbericht erstellt wird. Beim Selbsttest-Kit dauert es 2-3 Werktage, nachdem die Probe im Labor eingegangen ist.
Was kostet ein Asbesttest?
Die Kosten sind unterschiedlich – je nach Anzahl Proben, Anfahrt und Komplexität. Die Anfahrt, Entnahme und Berichterstattung wird nach Stunden verrechnet. Die Laboranalyse wird pro Probe berechnet (CHF 80.- pro Probe inkl. Versand). Für ein Einfamilienhaus mit 1h Anfahrtsweg, Entnahme von fünf Proben und einem Schadstoffbericht zwischen CHF 1’000.- und 1’500.- kosten (exkl. MWST).
Kann man Asbest in der Luft messen?
Asbest-Luftmessungen sind übliche Messungen. Sie werden nach Asbestsanierungen eingesetzt oder falls ein Verdacht von Asbestfasern in der Luft besteht. Nutzen Sie unser Anfrageformular, falls sie eine Luftmessung wünschen.
Was tun, wenn Asbest gefunden wird?
Sollte der Asbest-Test einen positiven Befund in Ihrem Gebäude ausweisen, ist korrektes und umsichtiges Handeln gefragt. Unsere Experten helfen Ihnen dabei, die richtigen Massnahmen zu ergreifen. Dabei ist eine vollständige Entfernung teilweise nicht nötig – in einigen Fällen reicht es, das Material sachgerecht zu versiegeln oder fachgerecht zu überdecken. Ansonsten stehen eine Sanierung und fachgerechte Entsorgung an.
Wie funktioniert eine Asbestsanierung?
Eine Asbestsanierung erfolgt in mehreren Schritten:
- Asbest-Test: Zuerst wird der betroffene Bereich genau auf Asbest untersucht.
- Absicherung: Der Sanierungsbereich wird abgedichtet, um die Freisetzung von Asbestfasern zu verhindern. Luftfilter und Schutzkleidung sind Pflicht.
- Entfernung: Fachleute entfernen das asbesthaltige Material unter strengen Sicherheitsvorkehrungen.
- Entsorgung: Der Asbest wird in speziellen Behältern sicher verpackt und zu zertifizierten Deponien gebracht.
Abschlusskontrolle: Eine abschliessende Luftmessung stellt sicher, dass keine Fasern mehr in der Luft sind.
Welche Sicherheitstipps gibt’s bei Asbest?
Es gilt der Grundsatz der Suva: «Stopp bei Asbestverdacht!».
Wer an einem Gebäude arbeitet, an dem es Asbestverdacht gibt, soll die Arbeiten umgehend stoppen, bevor die Sachlage nicht geklärt ist. Liegt ein negativer Asbesttest vor, kann weitergearbeitet werden. Gibt es eienn positiver Asbesttest, dann muss eine Asbestsanierung vorgenommen werden. Dies darf ausschliesslich von spezialisierten Firmen oder Firmen mit entsprechender Erfahrung vorgenommen werden.
Kontaktieren Sie uns für eine unverbindliche Offerte
Unser Team steht Ihnen für alle Fragen rund um Asbesttests zur Verfügung. Fordern Sie jetzt eine unverbindliche Offerte an, damit Sie den nächsten Schritt einleiten.